Letzte Beiträge

18 Jan 2017

Norbert Spangler verstorben

Norbert Spangler

Norbert Spangler

Wie wir erst jetzt erfahren haben ist mit Norbert Spangler am 08.10. letzten Jahres ein weiters “JES Urgestein” völlig überraschend und unter rätselhaften Umständen von uns gegangen. Norbert hat die Arbeit des Junkiebund Nürnberg über viele Jahre hinweg geprägt. Über Jahrzehnte war er die Seele der “Strafzeit” bei Radio Z. Mit seiner außergewöhnlichen Art, seinem Knowhow und seiner Leidenschaft für die “Strafzeit” hat er die Sendung über viele Jahre entscheidend geprägt.

Sein Buch “Giftlergeschichten” ist noch vielen ein Begriff. Das Netzwerk der Junkies Ex-User und Substituierten, verliert mit Norbert einen engagierten Kämpfer für die Rechte Drogen gebrauchernder Menschen.

Norbert wir werden Dich nicht vergessen! R.I.P.

Traueranzeige

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18 Jan 2017

‘In die Leiste gehen’

Über den JES Bundesverband haben wir an der Entwicklung einer Broschüre zum intravenösen Konsum über die Leistenvene mitgearbeitet. 2016_12_05_in_die_leiste_gehen

Wir wollen mit dieser Broschüre weder für den intravenösen Konsum in die Leistenvene, noch für den Konsum illegaler Drogen an sich werben.

Unser Anliegen ist es, das Bewusstssein für die Risiken des Leistenkonsums zu schärfen und Kenntnisse zu Maßnahmen der Risikominderung zu vermitteln. Das Spritzen in die Leiste sollte immer die allerletzte Möglichkeite sein!

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18 Jan 2017

Drogenkurier Nr. 108

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Thema

  • Ein Präsident im Blutrausch
  • HCV Inaktivierung
  • Neue rechtliche Rahmenbedingungen Substitution
  • JES Studie Arzt- und Patient_in

Download

Drogenkurier Nr. 4-2016

 

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18 Jan 2017

Naloxon – Ein Leitfaden zur Naloxonvergabe an Opiatkonsument*innen

NALOXON – Ein Leitfaden zur Naloxonvergabe an Opiatkonsument*innen im Rahmen niederigschwelliger Drogenarbeit

Leitfaden Naloxonvergabe

Leitfaden Naloxonvergabe

Naloxon ist seit vielen Jahrzehnten als Notfallmedikament bei Überdosierungen bekannt. Seit mehreren Jahren wird fachöffentlich darüber diskutiert, ob und wie dieses Medikament an Opiatkonsument*innen sowie deren An- und Zugehörige als Notfallmedikament abgegeben werden kann bzw. darf.

Von diesen Erfahrungen gilt es zu lernen und dementsprechend Naloxon-Vergabe-Projekte umzusetzen. Dazu möchte diese Broschüre beitragen und zeigt auf, was nötig ist, damit dies gelingen kann und solche Programme bei der Zielgruppe ankommen.

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18 Jan 2017

Mein Leben mit Drogen

Claudia nahm mit 17 Jahren zum ersten Mal Heroin und dann bald regelmäßig. Es folgten Therapien, eine längere Haftstrafe im Jugendgefängnis, kalte Entzüge. Heute wird sie – seit mittlerweile 25 Jahren – substituiert, das heißt medizinisch mit einem Drogenersatzstoff behandelt. Seit Beginn der Substitution lebt die Mutter von zwei Söhnen stabil und arbeitet schon seit vielen Jahren in der Drogenselbsthilfe.
Im Film berichtet sie von ihrem Leben mit Drogen, den Folgen der Kriminalisierung und ihren Wünschen für einen anderen Umgang mit Drogengebraucher_innen.

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16 Jan 2017

Wechselausstellung Fredy Strauß

Fredy Strauß, Köln

16. Januar bis 24. Februar 2017

Fredy Strauß

Fredy Strauß

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06 Jan 2017

H. Günther lebt nicht mehr

TrauerschleifeDas Jahr begann mit einer schlechten Nachnricht. Am 03. Januar ist Hans-Günther H., genannt Günther überraschend im St. Hildegardis Krankenhaus in Köln-Sülz verstorben. Er war einer der alten Garde und wurde von vielen sehr geschätzt.

Die Geschichten aus seiner Zeit als Punker in Berlin und seine Aufenthalte in New York brachten ihn immer wieder zum Schwärmen. Trotz einer Unterschenkelamputation war er ein Menschen, der sich weder seine Selbstständigkeit noch seinen Lebensmut nehmen ließ. Diese Haltung hat uns alle sehr beeindruckt und uns gezeigt, dass man trotz Einschränkungen voller Mut und Lebensfreude sein kann.

Mit Günter ist ein ganz toller und hilfsbereiter Mensch gestorben. Danke Dir, dass wir Zeit mit Dir verbringen durften. Mit Dir konnte man streiten und lachen. Wir werden Dich nie vergessen. Du hast die Welt um eine Facette reicher gemacht.

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25 Dez 2016

Heilig Abend 2016

Am Heilig Abend kamen ab 16 Uhr ca. 100 Besucher unserer Einladung zur Weihnachtsfeier nach. Diese verteilten sich über die angesetzten drei Stunden sehr gut, so dass die wenigen verfügbaren Plätze (60) im Junkie Bund Cafe nicht knapp wurden. Es herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre.

Jeder Gast erhielt nach dem leckeren Essen eine Weihnachtstüte mit Süssigkeiten, welche in den Wochen vor Weihnachten durch unsere Mitarbeiter fleissig gesammelt wurden. Dank der Foodsharing-Initiative gab es außerdem Obst, Gebäck und Brot zum Mitnehmen.

Unserer Devise, keinen am Ende um 19 Uhr “rauszuschieben”, kamen wir gerne nach. So verlies der letzte kurz vor 20 Uhr satt und zufrieden unsere Räumlichkeiten.

Wir möchten an dieser Stelle allen Mitarbeitern, Helfern und Unterstützern danken. Ohne Euer unermüdliches und teils selbstaufopferndes Engagement wäre der Abend nicht so reibungslos und schön möglich gewesen.

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  Dez 2016

Öffnungszeiten um die Feiertage

Junkie Bund Café in Kalk

Heilig Abend

Weihnachtsfeier/-essen
Samstag, den 24.12.2015
16:00 – 19:00 Uhr
(mit vorheriger Anmeldung)

Silvester

Silvester-Brunch
Samstag, den 31.12.2015
11:00 – 13:00 Uhr

Kontaktladen in Meschenich

Tag vor Heilig Abend

Weihnachtsfeier/-essen
Freitag, den 23.12.2015
13:00 – 16:00 Uhr

Silvester

geschlossen

An den Feiertagen bleiben unsere Kontaktläden geschlossen. An den restlichen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir wie üblich geöffnet.

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18 Dez 2016

Junkies sorgten für Baustopp am Kölner Gymnasium

Nach Gesprächen mit den verantwortlichen Mitarbeiter*innen des Wohnversorgungsbetriebe der Stadt Köln und der Baufirma, die auf dem Gelände zwischen Kant- und Neuerburgstrasse arbeiten, hat unser Arbeitsprojekt sich in einer gewaltigen Fleißarbeit der Fläche angenommen.
Nach 2 Tagen intensiver Arbeit ist das Gelände nun von den Hinterlassenschaften der dort Konsumierenden gesäubert.
Mir ist es dabei sehr wichtig noch einmal darauf hinzuweisen, dass es sich bei dieser Arbeit -ebenso wie bei den Spritzensammeltouren im Veedel- um eine freiwillige und unbezahlte Leistung von VISION und seinen Mitarbeitern handelt. Dafür gebührt jedem einzelnen der sich dort einbringt große Anerkennung und Dank. Leider wird dies besonders von den Medien nicht immer in der angemessenen Form aufgegriffen und transportiert.
Marco Jesse (Geschäftsführer VISION e.V.)

 

Köln – Schüler und Lehrer des Kaiserin-Theophanu-Gymnasiums in Kalk warten schon lange auf den ersehnten Erweiterungsbau an der Kantstraße. Vor sieben Jahren beschlossen, sollte es nun endlich losgehen.

Stopp wegen Spritzen

Doch noch bevor das beauftragte Tiefbauunternehmen mit den Aushubarbeiten beginnen konnte, war sprichwörtlich „Schicht im Schacht“. Grund: Hier konsumieren Junkies ihre Drogen.

Überall im hohen Gras und unter Büschen finden sich benutzte Spritzen; Alu-Papier-Fetzen liegen herum, auf denen die Abhängigen das Heroin erhitzen. „Das Ausmaß ist so groß, dass wir dort nicht arbeiten können“, sagt Sebastian Josephs, Bauleiter beim Tiefbauunternehmen „Glasmacher & Söhne“ aus Mechernich-Kommern.

Baustelle stillgelegt

Wegen des Risikos, sich an Heroinspritzen zu verletzen, ließ Josephs die Baustelle stilllegen und informierte die Gebäudewirtschaft der Stadt. „Wir wissen nicht, wie gewaltbereit Drogenkranke reagieren, wenn sie sehen, dass wir ihren Umschlagsplatz zerstören“, so Josephs weiter.

Auch die Polizei hätte der Firma zur Vorsicht geraten. Die Stadt Köln bestätigte, dass der Bauzaun in der Vergangenheit schon mehrmals eingetreten wurde.

Zaun soll Areal schützen

Nun soll das Areal durch einen Holzzaun gesichert werden. „Am Montag wird die Drogenberatungsstelle sich das Gelände vornehmen und es entsprechend säubern“, so Stadtsprecher Jürgen Müllenberg.

Quelle: http://www.express.de/25313982 ©2016

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