Letzte Beiträge

18 Mai 2017

Newsletter der VISIONäre

Der neue VISION-Newsletter ist da!

Mit unserem Newsletter möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit gewähren. Gleichzeitig wollen wir auf unsere Veranstaltungen sowie auf aktuelle drogenpolitische Diskussionen und Veränderungen hinweisen.

Wir hoffen, Sie haben Spaß beim Lesen und freuen uns über positive wie auch kritische Rückmeldungen.

Der Newsletter soll vorerst 4-6 mal jährlich erscheinen.
Eine An- und Abmeldung ist jederzeit möglich.

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21 Jul 2017

Video mit Impressionen vom Gedenktag 2017

Video-Aufnahmen vom Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen am 21.07.2017 in Köln Kalk mit der Begrüßungsrede von Marco Jesse (VISION e.V.) und dem Grußwort vom Bezirksbürgermeister Marco Pagano. Das musikalische Programm wurde mit lautem Sound von der Punk-Band „Alternative Fakten“ eröffnet. Auch sind ein paar Szenen der Gedenkzeremonie mit den Gongschlägen, Fackeln anzünden und Ballonflug in dem Video zu sehen.

Am Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen 2017 läutete die Punk-Band „Alternative Fakten“ das Bühnenprogramm an der Anlaufstelle von VISION e.V. in Köln Kalk ein. Das folgende Video zeigt den kompletten Auftritt der Band.
Punk zeichnet sich unter anderm dadurch aus, dass er laut, unangepasst und manchmal auch unbequem ist. Damit passt gerade dieser Akt hervorragend zu unserem Selbstverständnis. Die Verteidigung der Rechte von Drogen gebrauchenden Menschen war und ist noch immer eines unserer zentralen Anliegen. Menschenrechte müssen für alle Menschen Gültigkeit haben! Davon sind wir aber in vielen Fällen weit erntfernt. Diskriminierungen, Sonderbehandlungen, Ausgrenzung gehören zur alltäglichen Lebensrealität von Drogenkonsumenten. Sei es die Kameraüberwachung auf der Toilette der Suchtmedizinischen Praxis oder die „Stadtteilverbote“ für der Drogenszene zugeordnete Personen, die Liste der Beispiele ist viel zu lang.
In einer freien Gesellschaft haben auch jene ein Anrecht auf den öffentlichen Raum, die unangepasst sind und nicht in das Bild passen. Wie gerade mit denen umgegangen wird, die nicht in der Mitte der Gesellschaft stehen, ist entscheidend.
Solange ein menschenwürdiges Miteinander an dieser Stelle noch nicht funktioniert, wird VISION als Selbsthilfeinitiative weiterhin laut und unbequem bleiben, indem wir den Finger in die Wunde legen und Veränderungen einfordern.

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01 Sep 2017

Interview mit Jana Reekers auf magazin.hiv

Vielfalt gegen rechte Einfalt
„Man muss diesem Gegeneinander-Ausspielen entgegenwirken“

Was würde ein Wahlerfolg der AfD für die Drogenhilfe bedeuten? Und wie zeigt sich dort schon jetzt der Rechtsruck? Jana Reekers vom Kölner Verein VISION berichtet im Rahmen unserer Kampagne „Vielfalt gegen rechte Einfalt“ von ihren Erfahrungen mit dem Thema Rechtspopulismus und Drogenhilfe.

Die Sozialarbeiterin Jana Reekers hat viele Jahre für die Drogenhilfe Köln gearbeitet. Seit November 2016 leitet sie den von VISION e.V. betriebenen Kontaktladen in Köln-Kalk. Er bietet Drogengebraucher_innen Unterstützung bei Behördenangelegenheiten sowie Gesprächs- und Beratungsmöglichkeiten. Für die teils wohnungslosen Besucher_innen gibt es Essen und Getränke zum Selbstkostenpreis, Waschgelegenheiten, außerdem gehören auch der Spritzentausch und ein Arbeitsprojekt für Drogengebraucher_innen zu den Angeboten des Kontaktladens.

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18 Aug 2017

Wechselausstellung Laura Frey

Laura Frey

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10 Aug 2017

Fachtag HIV & Hepatitis

Fachtag HIV und Hepatitis

Die epidemiologischen, medizinischen und politischen Entwicklungen in Bezug auf Hepatitis haben sich in den letzten Jahren nahezu überschlagen. Dies gilt besonders für die Revolution in der Hepatitis-C-Therapie. Nicht erst die neue Strategie der Bundesregierung zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen („BIS 2030“) stellt klar, dass HIV, Hepatitis und andere STIs in der Präventionsarbeit nicht nur isoliert behandelt werden sollten und die integrierte Betrachtung der verschiedenen Infektionen an Bedeutung gewinnt. Dies stellt auch Aidshilfen und ihre Kooperationspartner in ihrer täglichen Arbeit vor neue Herausforderungen.

Ziel dieses Fachtags ist es zum einen, auf einen gemeinsamen Wissensstand bezüglich der jüngsten Entwicklungen zu kommen. Zum anderen sollen erste Schritte für eine Verbandsstrategie für einen verbesserten Zugang der relevanten Zielgruppen zu Prävention, Beratungs- und Testangeboten und Behandlung entwickelt werden. Darüber hinaus möchten wir mit unseren Kooperationspartnern und weiteren relevanten Akteuren aus der Ärzteschaft, den Drogenhilfen, der Selbsthilfe und der Community, dem Justizvollzug, der Politik und der Verwaltung ins Gespräch kommen und eine engere Vernetzung vor allem im Themenfeld Hepatitis anregen.

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29 Jun 2017

Wir trauern um Margot Hartmann

Am 29. Juni 2017 verstarb mit Margot Hartmann eine engagierte Kämpferin für eine akzeptierende und humane Drogenpolitik.

Margot Hartmann

Margot war als Mutter eines Drogen gebrauchenden Kindes seit Jahrzehnten aktiv in der Eltern- und Angehörigenselbsthilfe. Als eine der Gründerinnen des „Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzepierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik“ trat sie schon früh für die Realisierung einer flächendeckenden Substitutionsbehandlung ein. Ebenso beherzt kämpfte sie für die Diamorphinbehandlung und andere Themen.

Margot gab den Erfahrungen und Lebensrealitäten von An- und Zugehörigen ein Gesicht. Durch ihre Bereitschaft auch langwierige Diskussionen zu führen machte sie viele Entwicklungen, die Heute zur Normalität in der Drogenhilfelandschaft gehören, erst möglich.

Im persönlichen Kontakt war es eine tolle Erfahrung, ihr zuzuhören,  Sichtweisen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Wir Drogengebraucherinnen und Drogengebraucher haben Margot viel zu verdanken. Nicht zuletzt deshalb wird sie einen Ehrenplatz in unseren Erinnerungen und Herzen behalten.

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26 Jul 2017

Wechselausstellung Oliver Christoph Dürr

Oliver Christoph Dürr

Die Kunst ist, ein Blatt zu füllen und es ist dann an jeder Stelle so, dass man damit zufrieden ist. Das ist nicht selbstverständlich. Dabei kommt es gar nicht darauf an, wie groß das Blatt ist. Kunst bemisst sich nicht in Quadratmetern. Die Arbeiten von Oliver Christoph Dürr sind tatsächlich kleinformatig und passen auf ein Din A 4-Blatt. Aber die Feinheiten seines Werkzeugs machen ein Universum daraus. Tatsächlich sind es sehr viele Punkte.

Die meisten der im Junkie-Bund-Café ausgestellten Bilder gehören zum Zyklus ungleiche Paare. Das Thema wird immer variiert, in Wirkklichkeit vier oder fünf Mal und ein Paar schafft es dann in die Ausstellung. Zwei Bilder gehören nicht zu diesem Zyklus. Es sind Arbeiten, die fast 20 Jahre als sind und noch nie in einer Ausstellung zu sehen waren. Die Technik ist grundsätzlich anders, besteht aus mehr oder weniger breiten Linien und Bändern. Die Aufgabe, dass das Bild an jeder Stelle gefallen muss, ist aber dieselbe.

www.ocd-cologne.de

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21 Jul 2017

Impressionen vom Gedenktag 2017

Videoimpressionen

Fotoimpressionen – Aktionen am Neumarkt

Fotoimpressionen – Gedenkfeier in Kalk

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21 Jul 2017

Gedenktag 2017

Zum diesjährigen „Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige“ am 21. Juli kommen auf dem Kölner Neumarkt Vertreter der Kölner Sucht- und Selbsthilfe sowie verschiedener Abteilungen der Stadt Köln zusammen um unter dem Motto „Menschenrechte und Menschenwürde für Drogenabhängige“ gemeinsam auf ihre jeweiligen Angebote hinzuweisen und den Ausbau niedrigschwelliger Hilfe einzufordern. Erstmals ist es gelungen einen großen Kreis an Beteiligten für diesen Anlass zusammenzubringen.

Menschenwürde durch Teilhabe – auch für Drogengebraucher ein Thema

Auch in diesem Jahr gedenken wir am 21. Juli wieder den verstorbenen Drogengebraucherinnen und Drogengebrauchern. Seit 2014 befindet sich die zentrale Kölner Gedenkstätte für verstorbene DrogengebraucherInnen auf dem Gelände von VISION e.V. Daher finden dieses Jahr wieder Aktionen sowohl am Neumarkt, als auch an der Gedenkstätte in Kalk statt.

www.gedenktag.koeln

Wir freuen uns, dieses Jahr eine Internet-Seite speziell für die Kölner Aktionen rund um den Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen präsentieren zu können: http://www.gedenktag.koeln/
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01 Jul 2017

KalkFest 2017

In diesem Jahr verkauften wir auf dem KalkFest am Kalker Markt gegrillte Würstchen mit Salat. Trotz des Wetters war der Andrang groß und die Wurst lecker. Außerdem boten wir Henna an, was auf größte Nachfrage stieß. Auch hatten Kinder die Möglichkeit, sich das Gesicht verzieren zu lassen, so dass im Laufe des Tages viele Katzen, Schmetterlinge, Löwen und Batmen den Kalker Markt bevölkerten. Am Ende waren alle zufrieden, dass trotz Regen das Fest nicht ins Wasser gefallen ist.

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30 Jun 2017

Drogenkonsumraum – Positionen weiter unversöhnlich

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