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  Sep 2016

Drogenkurier Nr. 107

Thema

  • Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige 2016

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Drogenkurier Nr. 107 (PDF – 7 MB)

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  Aug 2016

Uwe ist verstorben

UweLeider ist unser Arbeitsprojekt-Mitarbeiter Uwe unerwartet verstorben. Sein schneller Tod ist für uns alle unbegreiflich. Da hat niemand mit gerechnet.

Er war dabei, sein Leben mit seiner Freundin neu aufzubauen. Eine Krankheit hat alles zunichte gemacht.

In unserer Erinnerung bleibt er der Mensch, der mit aller Kraft einen Neuanfang wagen wollte. Dafür verdient er jeglichen Respekt. Danke Uwe, dass wir Dich auf einem kleinen Stück Deines Weges begleiten durften.

In Trauer, alle Mitarbeiter von VISION e.V.

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23 Aug 2016

Arzneimittel Naloxon kann bei Überdosis Leben retten

Bochum. In der Krisenhilfe gab es eine Schulung zur Anwendung des Medikaments Naloxon. Es kann bei einer Heroin-Überdosis Leben retten.

Rechts im Bild Marco Jesse und Esther Nock

Rechts im Bild Marco Jesse und Esther Nock zeigen den Teilnehmer die Handhabung des Notfallsets in den Räumen der Krisenhilfe an der Viktoriastraße in Bochum. Foto: Gero Helm

Der Konsum von Heroin sorgt in Deutschland immer noch für etwa 1000 Todesfälle pro Jahr. Die Droge kann sowohl intravenös eingenommen als auch durch die Nase gezogen werden. Die Folgen einer Überdosierung reichen von Ohnmachtsanfällen bis hin zum Tod. Um diesen vorzubeugen, bedarf es lebensrettenden Sofortmaßnahmen wie der Zugabe des Medikaments „Naloxon“. „Binnen von zwei bis drei Minuten setzt die Atmung wieder normal ein und man ist stocknüchtern“, erklärt Dr. Axel Hentschel, Leiter des Landesverband Junkies, Ehemalige und Substituierte (JES).

Erhältlich ist Naloxon nur auf Privatrezept oder in Suchtambulanzen wie der Bochumer Krisenhilfe. In einem Notfallkit befinden sich neben zwei mit Naloxon befüllten Ampullen auch eine Spritze und ein Nasenzerstäuber. Durch das Aufziehen des Gegenmittels in die Spritze und die Befestigung am Zerstäuber ist das Medikament „wie ein Nasenspray“ anzuwenden, so Hentschel. Der Diplom-Pädagoge weist darauf hin, dass Naloxon zwar schnell, aber nicht als Entzug wirkt. „Der Abhängige will weiter konsumieren. Süchtige sind schwerkranke Menschen.“
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22 Aug 2016

Appell an den Papst

Appell an den Papst:
Bitte den Philippinischen Präsidenten Duterte exkommunizieren!

Mit einem Appell haben sich über 40 Personen aus Kirche, Parteien, Kultur, Drogenhilfs- und Menschenrechtsstrukturen an den Papst in Rom gewandt. David orden von der US-Plattform „stop the war on drugs“ hat sich dem Aufruf angeschlossen. Darin bitten sie den Heiligen Vater, den Philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte zu exkommunizieren und ihm alle kirchlichen Rechte zu entziehen. Diese ungewöhnliche Forderung steht in Zusammenhang mit einer blutigen Welle von Lynchjustiz, für die Duterte persönlich verantwortlich ist. Der neue Präsident der Philippinen hat nach seinem Machtantritt den Drogenkrieg eskalieren lassen. Dabei machte er deutlich, dass er nichts von Menschenrechten hält und Menschenrechtsorganisationen, Kirchenvertreter und Journalisten verachtet.

Die Philippinen sind ein Land, in dem die katholische Kirche großen Einfluss hat. Mit dem Schritt zur Exkommunikation würde die katholische Kirche einem kriminellen Politiker die Legitimation zum Töten entziehen. „So könnten Sie das Morden stoppen, Menschenleben retten und das Anliegen der Barmherzigkeit auch in den Philippinen durchsetzen.“ heißt es in dem Aufruf, der auch in englischer und niederländischer Sprache vorliegt.

Der Appell ist unter folgenden link zu finden und kann dort auch unterzeichnet werden:

https://secure.avaaz.org/de/petition

 

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12 Aug 2015

Safer Use Fachtag NRW Dokumentation

safer-use-covervor fast einem Jahr, am 12. August 2015, fand der Safer-Use-Fachtag NRW statt, der gemeinsam von akzept NRW, dem JES-Bundesverband, VISION (Köln) und der Aidshilfe NRW organisiert wurde. Nun ist auch endlich die Dokumentation fertig, die als PDF (s. Anhang) und gedruckt verfügbar ist. Es gab an dem Tag viele spannende Inputs und neue Erkenntnisse, die in der Doku nachzulesen sind.

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  Aug 2016

Die Männer vom Bahnhof Neumarkt

Köln hat ein Drogen-Problem. Das ist nicht mehr zu übersehen, vor allem am Neumarkt. Ein neuer Drogenkonsumraum soll das Elend lindern

Fast täglich kommt es zu lautem Streit und Gerangel vor dem Büdchen am Neumarkt. Und im Zwischengeschoss der Stadtbahnstation liegen immer wieder Menschen, neben ihnen Utensilien für den Konsum harter Drogen. Auch der Josef-Haubrich-Hof ist ein Treffpunkt der Drogenszene. Dass Köln ein Problem mit Drogen hat, ist nicht mehr zu übersehen. Nicht nur am Neumarkt, auch am Friesenplatz und am Ebertplatz, ebenso wie in Kalk, Mülheim oder am Kölnberg.

Mittlerweile haben Politik und Verwaltung das erkannt — nachdem sich lange niemand so recht für die Lage interessierte. Das Thema ist heikel: Vielen Bürgern würde es reichen, die Abhängigen einfach zu vertreiben. Aber so verdrängt man buchstäblich das Problem. Das hat die Politik verstanden, selbst frühere Hardliner.

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25 Jul 2016

Drogenkurier Nr. 106

Cover_Drogenkur_106

Titel(-themen)

  • Es reicht Frau Mortler!
  • Alternativer Drogen- und Suchtbericht
  • Smoke It 2
  • Bundesverdienstkreuz für Jürgen Heimchen
  • uvm.

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Drogenkurier Nr. 106

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22 Jul 2016

Artikel über Gedenktag von Kölnische Rundschau

Folgen des Drogenkonsums
Kölner Selbsthilfeverein „Vision“ gedenkt Drogentoten

Quelle: http://www.rundschau-online.de/24434986 ©2016

48 Menschen sind in Köln 2015 an den Folgen des Drogenkonsums gestorben. Mit Mahnwachen und Infoständen am Neumarkt und anderen Brennpunkten machte am „Internationalen Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher“ der Verein für innovative Drogenselbsthilfe Vision auf eine nach seiner Ansicht gescheiterte Drogenpolitik aufmerksam. „Die bisherige Politik mit ihrem Fokus auf Repression, Strafverfolgung und einem unrealistischen Abstinenzanspruch ist gescheitert“, meint Geschäftsführer Marco Jesse. Drogen gebe es trotz Verbots überall – sogar in Haftanstalten.

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21 Jul 2016

Gedenktag 2016

Der Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher begann in Köln am Donnerstag, den 21.7. mit einer Mahnwache auf dem Neumarkt. Wir machten durch die Aktion und in Gesprächen Passanten auf das Schicksal der Verstorbenen aufmerksam und zeigten auf, dass viele Todesfälle vermeidbar gewesen wären und auf das Konto einer verfehlten Drogenpolitik und fehlender bzw. nicht bedarfgerechter Hilfsangebote gehen.

Mit etwas Verspätung begann viertel vor drei das Programm an der zentralen Gedenkstätte für verstorbene DrogengebraucherInnen auf dem Gelände von VISION e.V. in Kalk mit Musikbeiträgen von „Anyway“ (Streetworker Franco Clemens), „Katbite“ und „Peter Sarach & Krazy“ Mitglied der „Cowboys on dope“. Verbunden mit der Präsentation einer Kunstinstallation von Jochen Hövel, Claudia Willmes und Besuchern der Anlauf- und Beratungsstelle von VISION e.V. gab es einen umfassenden Gedenkteil. Es wurden symbolisch in einer ergreifenden Zeremonie für jeden der 48 verstorbenen Kölnerinnen und Kölner aus dem letzten Jahr Gongs geschlagen und eine Fackel entzündet.

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21 Jul 2016

Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Auch in diesem Jahr gedenken wir am 21. Juli wieder den verstorbenen Drogengebraucherinnen und Drogengebrauchern. Seit 2014 befindet sich die zentrale Kölner Gedenkstätte für verstorbene DrogengebraucherInnen auf dem Gelände von VISION e.V. Daher finden dieses Jahr Aktionen sowohl am Neumarkt, als auch an der Gedenkstätte in Kalk statt.

gedenktag-flyer-web

11:00 – 13:00 Uhr
Mahnwache am Neumarkt

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir die Passanten auf das Schicksal der verstorbenen Drogengebraucher aufmerksam machen und aufzeigen das viele Todesfälle vermeidbar gewesen wären und auf das Konto einer verfehlten Drogenpolitik und fehlender ,beziehungsweise nicht bedarfsgerechter Hilfsangebote gehen.

ab 13:00 Uhr: Für alle die mit uns zu den weiteren Aktionen bei VISON e.V. wollen, wird es einen Fahrservice zwischen Neumarkt und VISION e.V. geben und für die Rückfahrt werden KVB Tickets zur Verfügung gestellt.

14:00 – 18:00 Uhr
Aktionen an der zentralen Gedenkstätte für Drogentote auf dem Gelände von VISION e.V. in Kalk

14:00 – 14:05 Uhr: Begrüßung/Eröffnung Marco Jesse, Geschäftsführer VISION e.V.
14:05 – 14:40 Uhr: Anyway, Sänger/Songwriter
14:40 – 15:00 Uhr: Musik vom Band
15:00 – 15:50 Uhr: Katbite, Sarcastic Pop
15:50 – 16:00 Uhr: Jochen Hövel, Claudia Wilmes und VISION e.V., Präsentation Kunstinstallation
16:00 – 16:20 Uhr: Symbolische Gong-Schläge und Entzünden von Fackeln im Gedenken an Partner, Angehörige und Freunde etc.
16:20 – 17:20 Uhr: Peter Sarach & Crazy, Sänger/Gitarrist der ‚Cowboys on Dope‘
bis 18:00 Uhr: Ausklang der Veranstaltung

Neben der Livemusik und den Gedenkelementen bieten wir kostenlos leckeres Essen vom Grill und Getränke an.

Es besteht die Möglichkeit Schiefertafeln zum Gedenken zu beschriften und an der Gedenkstätte abzulegen.

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